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Ostsee

Angeln an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns

Von der Mecklenburger Bucht bis zur Insel Usedom genießen Angelurlauber ein abwechslungsreiches Angelrevier, das sich sowohl aus den seichten Bodden- und Brackgewässern als auch aus den Hochseefischgründen der Ostsee zusammensetzt. Angler benötigen für den Angelurlaub in Mecklenburg-Vorpommern den 28 Tage gültigen Erst- Touristenfischereischein, der in den örtlichen Gemeindeverwaltungen für 20 ausgestellt wird und für jeweils 13 immer wieder verlängern werden kann. Zudem hat das Land das Prüfsiegel "Angelurlaub Mecklenburg-Vorpommern" entwickelt, welches alle Qualitätsgeprüften Angelreiseveranstalter, Angelreviere, Angelangebote und anglerfreundlichen Unterkünfte auszeichnet.


Allgemeine Angelausstattung für das Ostsee-Küstenangeln

Um von Land aus in der Ostsee erfolgreich angeln zu können, sollten Angler über eine Angelrute mit einer Mindestlänge von 4 Metern verfügen. Diese wird gerne mit einer 30-35er Schnur bespannt. Hilfreich sind zudem ein Kescher und für das nächtliche Angeln eine Haken-Lichtquelle. Beim Brandungsangeln wird diese Ausrüstung nur noch durch die wasserfeste Wathose ergänzt. Planen Angelurlauber Angeltörns mit dem eigenen Boot ist zudem ein Fischfinder sehr hilfreich. Wer hingegen noch keine Angelerfahrung auf der Ostsee hat, sollte sich einer der geführten Angeltouren anschließen. Deren Mitarbeiter wissen nicht nur, wo welcher Fisch am besten zu angeln ist, sondern stehen auch beim Schleppangeln von Lachs, Dorsch und Meerforelle sowie beim Spinnangeln von Hechten hilfreich zur Seite.


Angelrevier Wismarer Bucht

Während die Wismarer Bucht insbesondere Hornhechte und manchmal sogar Wale anlockt, bildet das flache Brackwasser des benachbarten Salzhaffs beim Ostseebad Rerik ein beliebtes Angelrevier für Plattfisch, Aal und Hering. Zudem lassen sich im Mündungsbereich des Hellbachs in das Salzhaff Barsche und Meerforellen, die hier ihr Laichgebiet haben, angeln. Sowohl in der Wismarer Bucht als auch im Salzhaff kann vom Boot aus oder auch mit der Wathose in der Brandung geangelt werden. Die benachbarte Insel Poel hält zudem mit dem Breitlingdamm und den Seebrücken von Kirchdorf und Timmendorfer Hafen beste Angelplätze für Scholle, Hornfisch und Hering bereit.


Vielfältige Angelmöglichkeiten an der Mecklenburger Bucht

Ein Naturerlebnis für Angler sind aber auch das Brandungsangeln am kilometerlangen Naturstrand zwischen den Ostseebädern Rerik und Kühlungsborn, das Nachtangeln von Dorschen zwischen 17 Uhr und 9 Uhr auf der Seebrücke Kühlungsborn sowie das Angeln in der Jemnitzschleuse, in welcher sich regelmäßig Regenbogenforellen einfinden. In Rostock lockt insbesondere die Unterwarnow, in welcher sich zahlreiche Süß- und Salzwasserfische, wie Zander, Ukelei, Dorsch, Plötze, Hering, Rotfeder, Flunder, Kaulbarsch, Hecht, Flussbarsch und Aal, tummeln. Da für dieses 11 km lange Flussfischrevier das Hafen- und Seemannsamt Rostock zuständig ist, muss hier auch eine zusätzliche Angelkarte für 2/Tag oder 4/Woche erworben werden.




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Angeln zwischen Rostock und Usedom

Gerade ab Februar sind die Molen im Seehafen Rostock ein hervorragendes Angelrevier für die Heringsschwärme, die dann in ihre Laichgründe in den flachen Boddengewässern zurückkehren. Diese lassen sich natürlich auch hervorragend von den Seebäderbrücken der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst angeln. Zudem locken hier die Flussangelreviere der Barthe, Recknitz sowie der Trebel. Der Rügendamm bei Stralsund ist eines der beliebtesten Landangelreviere Mecklenburg-Vorpommerns. Ruhiger präsentieren sich hingegen die Gewässer der Ryck in Greifswald sowie der vorgelagerten Dänischen Wiek. Mit dem Boot lässt es sich im Greifswalder Bodden auch nach den berühmten Meter-Hechten fahnden. Die Insel Usedom gilt mit ihren flachen Sandstränden, dem fischreichen Achterwasser und dem Peenestrom hingegen als ein Dorado für Angel-Anfänger. Aber auch Profi-Angler finden hier bei Angeltouren ins Stettiner Haff und in die Ostsee ein hervorragendes Angelrevier vor.