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Ostsee

Turku, Finnland

Durch seinen Hafen ist Turku, die Stadt an der Ostsee, eine wichtige Verbindung Finnlands zu Schweden, den Åland Inseln und den Staaten des Baltikums. Am Parkplatz am Hafen vor den Terminals von Silja Line bzw. Viking Line, wo auch die Stadt-, Sightseeing- und Überlandbusse starten, beginnt die Stadtbesichtigung von Turku. Als Alternative bietet sich für alle, die nicht gut zu Fuß sind, die so genannte Museums-Buslinie an, die im Sommer täglich 10 bis 18 Uhr verkehrt und alle Sehenswürdigkeiten anfährt. Dabei kann man jederzeit den Bus verlassen und wieder zusteigen. Mit dem Ticket verbunden sind 50 % Preisermäßigung bei den Museen. Lassen Sie deshalb am besten den Wagen an einem der Hafenparkplätze stehen, auch wenn von hier aus die Entfernung zum Zentrum rund 2,5 km beträgt. Die erste Sehenswürdigkeit wartet ohnehin gleich vis-à-vis: Die Burg von Turku.

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Die Burg von Turku ist die älteste mittelalterliche Burg Finnlands und außerdem als wichtigster schwedischer Brückenkopf in Südfinnland eng mit der Geschichte beider Länder verbunden. 1280 errichtete man auf einer Schäre in der Flussmündung des Aurajoki ein Lagerkastell, von dem aus die Hafeneinfahrt vorzüglich zu kontrollieren war. Im Laufe der Zeit wurde die Anlage immer wieder erweitert und modernisiert, genauso oft allerdings auch von Feinden und Bränden verwüstet. 13 Könige residierten hier während ihrer Besuche in der Provinz, wobei die Epoche unter Herzog Johan die glanzvollste war. Er ließ 1570 bis 1590 die südliche Vorburg anfügen und versuchte, das düstere, mittelalterliche Gemäuer in ein Renaissance-Schloss für sich und seine polnische Gemahlin Katharina Jagellonica zu verwandeln. Der einstige Glanz verblasste in späterer Zeit zusehends, und bald war die Burg außerdem zu veraltet, um im Zeitalter der Kanonen noch als erst zunehmende Festung genutzt zu werden. Im Jahr 1614 brach ein verheerender Brand ausgerechnet zu dem Zeitpunkt aus, als Gustav II. Adolf zu Besuch war und beim Mittagessen saß. Der große Feldherr des Dreißigjährigen Krieges konnte damals den Flammen nur mit knapper Not entkommen. Das letzte Zerstörungswerk verrichteten die Bombardierung und der anschließende Brand 1941. Um das Kulturdenkmal zu retten, war deshalb eine umfassende Restaurierung notwendig, die erst in den 80er Jahren abgeschlossen wurde. Heute beherbergt die Festung das Historische Museum, das außer den Räumlichkeiten - unter anderem Kirche, Bankettsaal, Verließ usw. - Exponate der Frühgeschichte sowie mittelalterliche und neuzeitliche Möbel, Textilien, Münzen, Waffen, Spielzeug, Feuerutensilien und Glaswaren zeigt. Außerdem finden in der Burg regelmäßig Wechselausstellungen und Konzerte statt. Besuchern steht neben einem Café auch ein Souvenirshop zur Verfügung, in dem man unter anderem ein Märchen des finnland-schwedischen Dichters Zacharius Topelius kaufen kann. Von der Burg aus verläuft parallel zum Aurajoki die Linnankatu in Richtung Stadtzentrum.



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