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Ostsee

Angelrevier Ostsee

Angeln ist nicht nur ein Sport, sondern ein weit verbreitetes und beliebtes Hobby. Eine Möglichkeit um an der Ostsee zu fischen, ist das Brandungsangeln. Hierzu laden die langen Strände aber auch die Seebrücken und verschiedenen andere Brücken ein. Gefischt wird unter anderem Dorsch, Meeresforelle, Aal, Hering, Plattfisch, Butt, Hecht und Lachs. Meistens wird aber vom Strand oder von einer Klippe aus gefischt. Da die besten Fangplätze ca. 100 m weit vom Strand entfernt sind benötigt man eine stabile Rute. Von der Abenddämmerung bis zu den frühen Morgenstunden ist die fangreichste Zeit. Deshalb sind Knicklichter und Taschenlampen an der Angel ein Muss. Die optimale Zeit im Jahreskalender zum Brandungsangeln sind die kalten Monate von September bis April. In dieser Zeit hat man den Strand für sich und muss ihn nicht mit den Badelustigen teilen.

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Brandungsangeln an der Ostsee

Sehr beliebt sind auch die mehrtägigen oder mehrstündigen Angelausflüge auf der Ostsee, mit einem Kutter. Die besten Erfolgsaussichten bestehen im Frühjahr und im Herbst. Dorsch, Flunder, Scholle, Hornfisch, Hering und Meeresforelle können gefangen werden. Die größte Kutterflotte findet man in Heiligenhafen. Weitere Reviere sind in Warnemünde, Laboe, Sassnitz und auf der Insel Rügen zu finden. Entweder man chartert ein ganzes Boot inkl. Revierkundigem Kapitän und fährt dann mit seinen Freunden raus oder man bucht nur einzelne Plätze. Dabei besteht aber die Gefahr, dass der Kapitän bei zu geringer Auslastung die Preise erhöht oder den Törn verschiebt oder absagt.

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Hochseeangeln auf der Ostsee

Es gibt vielfältige Angelmethoden und Techniken. Eine davon ist das Feederfischen. Im Vordergrund liegt dabei das Weißfischen. Weißfische sind zum Beispiel Zobel und Aland. Die Rute ist mit einer feinen Spitze versehen, sowie mit einem starken Rückgrat und einer geflochtenen Schnur. Den starken Rückgrat benötigt man zum auswerfen der schweren Futterkörbe. Da die feinen Spitzen sehr wind- und strömungsanfällig sind, gibt es verschiedene Wechselspitzen. Eine weitere Angelmethode ist das Fliegenfischen. Hierzu braucht man eine Fliegenrute, Fliegenrolle sowie eine Fliegenschnur. Der Köder imitiert die Nahrung der Fische. Zum Beispiel in Form von Trockenfliegen, Nassfliegen, Streamer und Nymphen. Die Fliegen bestehen aus Federn und Tierhaaren. Manchmal auch aus künstlichen Materialien. Nymphen imitieren Insektenlarven. Streamer stellen kleine Fische dar, die unter der Wasseroberfläche schwimmen. Beim Stippfischen wird eine Rute ohne Rolle benutzt. Diese Angeltechnik wird häufig für das Weißfischen genutzt. Die feinen Schwimmer zeigen den Biss eines Fisches an. Die Schwimmer bestehen aus Kork, Holz oder Kunststoff. Sehr beliebt ist auch das Fischen mit einer verkürzten Schnur. So wird ein genaues führen des Köders möglich.



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Ferienhäuser & Ferienwohnungen an der Ostsee

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Eine Kunst für sich ist das Spinnfischen. Wichtig ist, dass der Köder richtig geführt wird. Beispielsweise durch kurze Stopps oder durch schnelles einholen des Köders. Spin kommt aus dem englischen und heißt soviel wie drehen, kreiseln oder wirbeln. Blinker und Wobbler sind die am häufigsten genutzten Kunstköder. Spinnfischen kann vom Ufer sowie vom Boot aus erfolgen. Auf dem Kutter kann man nicht nur die herrliche Ostsee genießen, sondern auch Erfahrungen mit andern Anglerfreunden austauschen.