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Ostsee

Insel Norderney, Nordsee

Zu den Kegelrobben auf die Sandbank

Die ostfriesische Insel Norderney gehört zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Das langgezogene Eiland liegt östlich von Juist und westlich von Baltrum. Von Norddeich aus ist Norderney mit der Fähre in einer knappen Stunde zu erreichen.

Landschaft und Natur

Der Norden Norderneys ist geprägt von vier Sandstränden. Hinter dem nördlichen Küstenstreifen erstreckt sich eine eindrucksvolle Dünenlandschaft. Und hinter dieser wiederum finden sich die für die ostfriesischen Inseln so typischen Salzwiesen.

Geschichte

Norderney wurde zum ersten mal 1398 urkundlich erwähnt, jedoch erst rund 200 Jahre später als zusammenhängendes Eiland registriert, vorher gab es noch erhebliche Land- und Sandbankverschiebungen. In der Mitte des 17. Jahrhunderts ist von Besiedlungen die Rede, so soll es zu dieser Zeit eine Kirche und an die 20 Häuser auf der Insel gegeben haben. Es wird jedoch angenommen, dass schon früher Menschen auf Norderney lebten. Die Einwohnerzahl nahm stetig zu, viele Bewohner des sich im Westen entwickelnden Dorfes lebten vom Fischfang. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts zählte Norderney um die 600 Einwohner, ein Jahrhundert später etwa 4.000. Zu einer lohnenden Einnahmequelle wurde mehr und mehr der Bade-Tourismus, der auch heute das Inselleben bestimmt.

Orte

In der Stadt Norderney im Westen der Insel leben etwa 6000 Menschen. Zur Stadt zählen die Ortsteile Fischerhafen und Nordhelm.



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Ferienwohnungen & Ferienhäuser an der Nordsee

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Flora und Fauna

Auf Norderney gibt es verschiedene Dünenformen, die entsprechend ihrer zeitlichen Entstehung unterschiedliche Bezeichnungen haben, wie zum Beispiel Vordünen die jüngsten ihrer Art sowie Weißdünen, Graudünen und Braundünen. Auf den Dünen gedeihen Strandquecken, Hafer, Strandroggen, Holunder und Sanddorn. Nach Süden hin wird das Gelände sumpfiger, hier sind Sonnentau, Moose und Flechten vorzufinden. Auf den Salzwiesen wachsen Queller und Strandschwingel. Das sind nur einige der etwa 500 hier existierenden Pflanzen. Seit zirka 200 Jahren werden auf Norderney zudem Pappeln, Erlen und Kiefern angepflanzt. Auf der Insel sind viele Vogelarten zu Hause, wie Silbermöwen, Küstenschwalben, Falken, Krähen und Eulen. Kurzzeitig rasten hier Zugvögel. Ferner gibt es wilde Kaninchen, Seehunde und Kegelrobben. Letztere sind vor allem auf den Sandbänken im Osten der Insel zu beobachten.

Touristische Highlights (Museen, Konzerte, Führungen)

Ein Anziehungspunkt für Touristen ist der rote Backstein-Leuchtturm in der Inselmitte. Aus rund 50 Meter Höhe kann man zu den Nachbarinseln und zum Festland schauen. Ein weiterer Touristenmagnet ist die Sternwarte, die Blicke auf den nördlichen Sternenhimmel erlaubt. An Museen sind das Heimatmuseum und das Rettungsboot-Museum der Insel zu empfehlen. Das ganze Jahr über gibt es auf Norderney zahlreiche Veranstaltungen, die meisten in den Sommermonaten. Dann wird zu Rockkonzerten, Theaterstücken, Musicals, zum Norderneyer Klassiksommer, zu Comedy und Kabarett geladen.

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