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Insel Læsø - Das kleine Eiland im Kattegat

Die kleine dänische Insel Læsø liegt mitten im Kattegat zwischen dem Norden von Dänemark und Südschweden. In den drei kleinen Dörfern der Insel Vesterø, Byrum und Østerby leben gerade einmal 2500 Menschen. Auch die Anzahl der im Sommer zureisenden Urlauber ist auf Læsø nicht so groß, dass davon die Inselidylle beeinträchtigt wird. Die alten typischen Bauern- und Fischerhäuser ducken sich noch immer in die leicht hügelige Landschaft und an den vielen Badestränden an der Ostsee braucht man keine Angst vor Platzmangel zu haben. Feiner weißer Sand macht den Badeurlaub auf Læsø zu einem unvergesslichen Vergnügen. Neben dem Baden oder Surfen kann man auf Læsø natürlich auch golfen, reiten oder Fahrrad fahren. Auf dem Fahrrad lässt sich die Insel am besten erkunden. Schön sind dabei die kurzen aber gut ausgebauten Wege. Auch der zwar hügelige, aber niemals steile Charakter der Insel kommt dem Entdecken der Insel auf dem Fahrrad sehr entgegen.

Ab Frederikshavn in Nordjütland sind die Insel Læsø, 28 km südöstlich, und die von nicht einmal mehr zehn Menschen bewohnte und gänzlich unter Naturschutz stehende Inselgruppe Hirsholmene, 7 km nordöstlich, mit der Fähre leicht zu erreichen. Beide Inseln sind geologisch jung, heben sich noch immer langsam, aber stetig aus dem flachen Meeresgebiet heraus und werden wohl nicht allein bleiben. Nur einige Jahrzehnte alt ist Stokken, eine langgezogene Düneninsel vor Læsøs Westspitze, und ein paar Seemeilen weiter streckt seit Anfang der 90er-Jahre eine Sandbank die Nase so weit aus dem Kattegat, dass sie inzwischen als Namen tragende Insel in der Statistik geführt wird: Lille Knot.



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Ferienhäuser in Dänemark

In Dänemark findet man die meisten Ferienhäuser an der Ostseeküste. Besonders beliebt sind die Inseln Bornholm, Alsen, Fünen, Fejø, Samsø, Falster, Seeland, Langeland und Møn, sowie die Ostküste Jütlands mit seinen langen und breiten Stränden. WEITER Ferienhäuser Dänemark



Angaben über die aktuelle Größe von Læsø schwanken - mal wird sie mit 101 km², mal mit 116 km² angegeben - angesichts der ständigen Veränderungen an den Küsten ist das auch kein Wunder. Weite Teile der Insel sind unbebautes, unter Naturschutz stehendes Heide- und Moorgelände sowie ein Staatsforst, der seit 1929 systematisch angepflanzt wird und das Dünengelände Höjsande mit den höchsten Stellen der Insel umschließt. Im Süden franst Læsø dann in das Gebiet Rönnerne aus - eine flache Strandwiesenlandschaft mit Sandbänken und Inselchen, die bei Flut teilweise unter Wasser steht, Brut- und Rastgebiet für viele See- und Watvögel ist und deshalb während der Brutzeit nur beschränkt zugänglich ist. Ornithologen erleichtert ein Beobachtungsturm den überblick über das weite Areal. Neben dem Turm kann man den Nachbau einer historischen Salzsiederei besichtigen, in der während der Sommersaison das alte Siedehandwerk täglich demonstriert wird. Die Anlage an dieser Stelle hat natürlich Hintergrund: Læsø war von der Wikingerzeit bis Mitte des 17. Jh. ein Zentrum der Salzgewinnung, die zeitweilig industrielle Züge annahm. Entlang der Südküste von Læsø gab es rund 2000 solcher Siedeplätze. Sie bestanden aus einer Grassodenhütte, in der über einer Feuerstelle Salzwasser eingedampft wurde. Bekannt ist Laeso für seine Häuser mit einem Dach aus Seetang. Es handelt sich um einen einzigartigen Dachtyp, den man auf keiner der anderen dänischen Inseln findet.